 |
Das Pokal-Aus ist besiegelt, nun kommt die Liga auf uns zu. Was erwartet uns? Und die Liga? Und was macht eigentlich Peter Neururer?
|
Autor : Daniel
Datum : 16.08.2010
Saisonvisionen.
Nachdem Hannover 96 am vergangenen Samstag sang- und klanglos gegen einen Viertligisten aus dem DFB-Pokal geflogen ist (gab es sowas schonmal?), ist es an der Zeit, einen Ausblick auf die kommende Saison zu werfen:
1. Spieltag: Hannover 96 verliert gegen Eintracht Frankfurt mit 0:13. Während Martin Kind mit Analysen droht, twittert Mikael Forssell, er hätte sich bemüht, würde sich aber trotzdem schämen. Komisch, dabei war er nicht einmal im Kader.
2. Spieltag: Die Analysen dauern noch an. Slomka darf weiterhin auf der Trainerbank sitzen, muss aber auf Anordnung von Kind mit Schmadtke Händchen halten, um die Kommunikation nach außen zu verbessern. Das Spiel gegen Schalke 04 wird dennoch knapp verloren. Pogatetz bekommt dabei seine erste rote Karte der Saison, Raul einen offenen Beinbruch.
Länderspielwochenende: Jogi Löw lädt Mike Hanke zum Spiel in Belgien ein, bei dem dieser einen Hattrick fabriziert. Martin Kind sieht das als Anlass, Slomka umgehend zu beurlauben.
Pressekonferenz vorm Leverkusen-Spiel: Louis van Gaal konnte mit Maschmeyer-Millionen vom FC Bayern losgeeist werden und wird als Nachfolger von Slomka präsentiert. Martin Kind stellt gleich die Fronten klar und verkündet, van Gaal sei weder sein noch Schmadtkes Wunschkandidat gewesen. Diesen Hans Meyer hätte er viel lieber gehabt. Van Gaal sieht das als Anlass, die Händchen-Halten-Klausel aus seinem Vertrag streichen zu lassen und kein Wort mehr mit Schmadtke zu reden.
3.-5. Spieltag: Die Spiele gegen Leverkusen, Wolfsburg und Bremen werden überraschend gewonnen. Mikael Forssell schämt sich trotzdem via Twitter.
6. und 7. Spieltag: Gegen Kaiserslautern und St. Pauli gelingen knappe Siege. Kind zürnt, dass solche Gegner nach dem Abpfiff ob des Ergebnisses mindestens weinen müssten und zweifelt die Einstellung der Spieler an. Van Gaal, bei dem er erneut betont, dass er ihn nicht verpflichten wollte, und die Mannschaft sollen endlich mal ihren Beruf ernst nehmen und für ihr Geld entsprechende Arbeit ableisten. Bei einer Niederlage am nächsten Spieltag in München gäbe es Gehaltseinfrierungen. Schließlich seien die Einnahmen vom 9. und 10. Spieltag fest in den Saison-Etat eingeplant.
8. Spieltag: Im Vertrag von Louis van Gaal wurde auf Drängen der Bayern festgehalten, dass van Gaal gegen seinen alten Arbeitgeber nicht auf der Bank sitzen dürfe und von Peter Neururer zu ersetzen sei. Da Spiel verloren geht, entlässt Kind van Gaal umgehend und zahlt die festgeschriebene Abfindung in zweistelliger Millionenhöhe mit den Worten, dass man sich dann halt keine neuen Spieler in den nächsten 10 Jahren leisten könne. Als Nachfolger auf der Trainerbank benennt Kind Neururer: Der sei zwar nicht sein Wunschkandidat, aber wenn er gerade da ist, könne er auch gleich vor Ort bleiben.
Trainingswoche vor dem 9. Spieltag: Die Spieler warten vergebens auf ihren neuen Übungsleiter. Ein Telefonat zwischen Schmadtke und Neururer klärt das Missverständnis auf: Neururer hat die Sache mit dem "vor Ort bleiben" wörtlich genommen und sieht sich als neuen Chef-Trainer der Bayern. Hans Meyer, der den Posten von van Gaal übernommen hat, sitzt fassungslos im Büro von Uli Hoeneß und will wissen, wer die Harley auf seinem Parkplatz abgestellt hat.
|
B-Junioren besiegen Wolfsburg mit 2:1
|
Autor : Jens
Datum : 08.08.2010
Auftakt nach Maß
Nach verhaltener (gammliger...) erster Halbzeit zahlte sich das Mehr, was die U17 ins Spiel investierte, aus. Auf Minuten konnte ich nicht achten, da ich zwei Flöhe zu hüten hatte, die hinter der Gegengeraden im Unterholz spielten. Kurz nach der Halbzeit schenkte der Gästekeeper unseren Jungs einen 11-Meter, nachdem ein Stürmer erst geschickt wurde und dann geschickt fiel über den etwas spät panthernden Torhüter. Den Strafstoß hätte er sich anschließend fast geschnappt, der Schuss von Almir Kasumovic war aber genau flach und stramm neben den Pfosten gesetzt und damit unhaltbar.
Plötzlich, als hätten die hellgrünen aus dem Osten nur darauf gewartet, kam WOB mit gut gespielten Angriffen war unser Tor, gefühlt keine zwei Minuten nach der Führung führte einer dieser Vorstöße zum 1:1. Unser Torsteher, der gegen einen völlig freien Angreifer den ersten Schuss noch parierte, war gegen den Nachschuss machtlos. Kurz darauf war der nächste Wobber frei durch, der Keeper geschlagen und das Tor leer. Der Schuss aus Halbposition ging Gott sei Dank links am Tor vorbei.
Das 2:1 (wieder Almir Kasumovic) habe ich nur aus dem Augenwinkel sehen können, da meine U6 gerade im Begriff war, ein altes Häuschen hinter der Tribüne zu knacken, die Spielzüge im Vorfeld waren absolut sehenswert.
Wolfsburg griff weiter an, versuchte mit spielerischen Mitteln den erneuten Ausgleich zu erzielen, die (Wein-)Roten kämpften mit Einsatz und Leidenschaft zwischen 25 und 40 Metern vor dem eigenen Tor gegen jeden Angreifer (es gab diverse Karten in dieser Phase), so wirkliche Gefahr verspürte ich nicht. Zudem kam dann, ca. 10 Minuten vor dem Ende, das kuriose 3:1, welches die sichere Entscheidung war. Auf Halbrechts und fast an der Grundlinie kam ein Weinroter (Obed Scholl-Amoah) durch, gab den Ball hoch nach innen und das Leder senkte sich über den verdutzten Gästetorwart ins Netz.
Bis zum Ende wurde noch viel gewechselt, Hellgrün griff noch ein paar Mal an und 96 konterte, beide Seiten ohne letzte Konsequenz.
Der Sieg war verdient, kein Zweifel, den größten Unterschied beider Teams machte die Qualität der Torhüter aus. Insgesamt hat Stendel da einen vielversprechenden Jahrgang beisammen, mal sagen. Der Mittag hat den drei rostomännern Spaß gemacht, das könnte ich mir künftig öfter vorstellen.
|
|
|
|
|
|