Zu Hause (?) gegen Leverkusen

Irgendwie will es mir dieses Mal nicht so recht gelingen, einen Bericht über das Spiel zu schreiben. Zu unklar sind die Gedanken. Die Werkself aus Leverkusen war zu Gast und hat 3:1 gewonnen. Die Tore fielen dabei allesamt in der zweiten Hälfte, wobei Gülselam den Treffer für 96 markieren konnte. Leverkusen schoss die Tore irgendwie aus dem Nichts heraus: Das 0:1 direkt nach der Pause, das 0:2 und das 1:3 nach doofen Situationen. Dabei war das Spiel der Roten so schlecht nicht. Aber man merkte, woran es krankt: Liegt 96 zurück, wird die Mannschaft wackelig und planlos. Die Defensive muss aufgegeben oder zumindest gelockert werden und damit bricht das System von Korkut ein wenig in sich zusammen. Da muss Variabilität her.

Apropos Variabilität: Auch bei den Kind-muss-Weg-Rufen darf sich ruhig etwas ändern. Inhaltlich unterstütze ich diese Rufe vollends, aber ein wenig mehr Kreativität und Abwechselung dürfen es gerne sein. Gestern hätte gut ein fröhliches „Martin, wir hören nichts“ gut gepasst, denn so leise wie gestern war es ewig nicht mehr im Stadion. Selbst für diese Saison ist es ein Tiefpunkt gewesen. Schön wäre vielleicht auch einmal ein „Wir wollen keine Markenschweine“ oder so, aber ich gebe zu: Auch mich bringt derzeit nicht viel dazu, mich irgendwie im Stadion bemerkbar zu machen. Platz 5 in der Tabelle ist zwar schon ganz nett anzuschauen. Spaß macht der Kram aber weiterhin wenig bis gar nicht.

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