Im Sturzflug.

Die Situation ist für mich gerade ein wenig skurril. Eigentlich wollte ich heute in Ruhe den Spielbericht für den Dreckskick in Leverkusen schreiben, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Korkut, mit dem der Lügner auch in die 2. Liga gehen wollte, wird am Morgen entlassen, Neururer steht vorm Courtyard [Link zu twitter] – und das vermutlich nicht nur, um beim Scheitern der Gespräche mit anderen parat zu stehen. Es gruselt mich.

Dann soll es in einer halben Stunde noch eine gemeinsame Erklärung von 96 und der „aktiven Fanszene“ geben, in der wohl Friede-Freude-Eierkuchen oder zumindest ein Burgfrieden verkündet werden soll. Außerdem steht nächste Woche die Mitgliederversammlung des e. V. [Link zum Fanmagazin] an, bei der es auch hoch her gehen dürfte.

Da möchte man eigentlich wenig über das Spiel schreiben, aber – zugegeben – das hätte ich auch ohne diese Ereignisse eigentlich nicht gewollt. Nun, gut.

Die Zahl des Spieltages dürfte die 57 sein. Denn in der 57. Minute gab es ihn: Den einzigen Schuss auf das Tor der Leverkusener durch 96. Geschossen von Kiyotake, gehalten von Leno. Ansonsten: Nichts. Ein Paar (bewusst groß geschrieben) Versuche vorbei, ein geblockter Schuss. Bitter und eine deutliche Sprache sprechend.

Wie man auf die Idee kommen kann, nach vorne nichts zu machen, sich nach hinten einzuigeln und den Leverkusenern einen Standard nach dem anderen zu ermöglichen, ist mir ein Rätsel. Gut, dass die keinen Spieler haben, der gute Standards bringen kann. Moment. Halt. Achso, diesen Calhanoglu gibt es ja auch noch… Angesichts dessen ist es ja schon fast ein Wunder, dass nur mit 0:4 verloren wurde.

Nunja, die Zeit der taktischen Meisterleistungen wurde dann ja doch heute wie oben geschrieben beendet. Harren wir der Dinge, die da gleich noch kommen werden. In der Hoffnung, dass Peterchens Mondfahrt nur eine Komödie in fünf Akten ist und nicht über die Saison hinaus in Serie geht.

 

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