Wir liiieben Stuuuuttgart…..

Was macht man mit einer Riege, die sich auf Augenhöhe mit Hannover sieht, ein Maskottchen mit Namensähnlichkeit eines Österreichers, der seine Tochter jahrelang in einem Keller gefangen hielt und mehrfach schwängerte, dessen Torwart sich im Stile eines Roman Weidenfeller in die Nationalmannschaft zu quatschen versucht, einem Trainer, der um weiteren Gerüchten mit Spielerfrauen vorzubeugen, lieber wirklich hochsterilisiert werden sollte und einer Fangemeinde, bei denen man oft den Eindruck hat, jeder wäre sein eigener Vater und gleichzeitig auch eigene Großtante? Man lässt sie zwei Tore schießen und damit in Sicherheit wiegen und pulverisiert sie innerhalb von 16 Minuten mit 4 Toren. Bääääääääääääääääääääääääääääääääääääm!
So geschehen an jenem Abend in Stuttgart und den staunenden Augen von knapp über 50.000 Zuschauer.
Dabei begann eigentlich alles wie gehabt. Stindl und Kocka Rausch ohne jede Form luden die Stuttgarter abwechselnd über links oder rechts zu Angriffen ein, so dass den knapp 1.000 mitgereisten Getreuen spätestens nach dem 2:0 für den VfB die Lust auf auswärts spürbar entschwand. Zwar hatte Dioufdioufdioufdioufdiouf die große Chance zum Ausgleich, doch genauso wie aus dem Nichts gekommen verschwand dieses Aufbäumen direkt danach wieder im Schwäbischen Grün. Zur Halbzeit schien irgendwie klar, wie diese Reise zu Ende gehen würde.
Und dann, etwa 10 Minuten nach Halbzeitbeginn, mit Schlaudraff auf dem Feld, drehten die Roten plötzlich dermaßen auf, dass den Stuttgartern nur noch die Rolle des interessierten Zuschauers blieb. Sie haben sich das Treiben auf dem Rasen sozusagen nur noch in Ruhe angeschaut, während es ein ums andere Mal im Kasten von Welttorhüter Ulreich klingelte. König Artur, Jannemann himself und zweimal Moa sorgen dafür, dass hinterher auch keiner mehr über Duelle auf Augenhöhe philosophieren musste. Ok, Stuttgart spielt etwa auf dem Niveau hannoverschen Hühneraugen. So bleibt dieser Vergleich weiterhin erlaubt.
So macht Fussball Spaß, danke Jungs, dass euch in der Halbzeit offenbar wieder einer dran erinnert hat, dass wir die geilsten Jungs aus der Expostadt sind. Das Stadion war ab Minute 80 nur noch halb leer, was die Stimmung im Gästeblock noch zusätzlich befeuerte. So kann es weitergehen!

(Von unserem Gast-Autor Tanne B. aus H., danke Mann!)

Jim Knopf und seine Absteiger

Augsburg….die Statistik gegen Jim Knopf und seine Absteiger spricht eine klare Sprache: 2 Begegnungen gab es bisher…beides mal gab es eine Punkteteilung. Und wie es in den letzten SPielen lief, konnte man sich das so oft genannte Schweinespiel ausrechnen.

Mit Schmiedebach und Schulz auf der „6“, lief es sehr ordentlich in der Defensive…allerdings muss man ganz klar sagen: Wenn Augsburg nichts nachkauft, heißt es „ADIEU Bundesliga!“
Mit Stindl auf rechts lief es nach vorne wieder schneller. Nach Flanke von Lars auf Mame klingelte es zum 1:0. Augsburg fiel weiterhin nichts ein und waren viel zu sehr mit Defensivaufgaben beschäftigt, als das die Truppe auch nur irgendetwas nach Vorne reißen konnte. Das „Kopfballungeheuer“ Bancé blieb wie alle anderen blass! Aber auch unsere Offensive schaltete nun einen Gang zurück: Kocka Rausch hatte das 2:0 auf dem Fuß, als er mit einem 50m Sprint über den ganzen Platz den Sack hätte zumachen können. Aber wie immer, übersah er die besser positionierten Stindl/Diouf und ließ sich den Ball am Strafraum abnehmen…was Mirko mit einem „HB-Männchen-Gedächtnis“-Sprung quittierte. Wird mal Zeit für eine Pause…wirkt überspielt…genau wie Huszti an dem das Spiel komplett vorbeilief.
Die 120 Pokalminuten steckten den Spielern noch in den Beinen, aber statt früh den Sack zuzumachen, spielten die Roten ihren Stiefel runter. Diouf auf Stindl, BÄM, Hammer in den Knick…2:0 in der 85. Minute. Mit der richtigen reaktion zum rechten Zeitpunkt, sind die Roten wieder im geschäft. Jetzt gilt es, auch mal AUswärts clever zu spielen und zu punkten!
Um Augsburg muss man sich ernsthaft Sorgen machen…aber mal ehrlich: Who cares?

Kleiner HSV – Großer HSV

Wieder einmal stand das einzig wahre Nordderby an…hsv gegen HSV…und diesmal für den Bundesliga-Dino als Abstiegskampfspiel. Nach dem 3. Spiel in einer Woche merkte man unseren Roten die Müdigkeit an…hinzu kam erschwerend, das Stindl, Moa und vor allem Diouf ausfielen. Die Hamburger hatten sich eine Choreo ausgedacht…aber Sorry Hamburg: Einfach nur Zettel auf die Sitze legen, auf denen steht: „Ihr für uns, Wir für Euch“ und das Ganze Stadion hält diese hoch??? GÄÄÄÄHN…..das geht besser (siehe Hannover).

Nach dem Spielverlauf machte sich das fehlen von Stindl mal wieder extrem bemerkbar. Die Aufstellung konnte man als aktiver „Verfolger der Roten“ nicht wirklich verstehen: Warum muss Schmiedebach vorne Rechts spielen? Warum wird nicht mal Stoppel ins kalte Wasser geworfen? Es fehlt im die Spielpraxis…. aber woher soll sie auch kommen?? Es kam wie es kommen musste…Schulz mit Pinto auf der 6…wieder einmal „Escort-Service“ vom feinsten von unserer 19….Cherundolo lässt sich ausspielen…die Innenverteidigung schaut nur zu: BÄM….1:0 für die Rothosen! Leider ging nach diesem Tor nicht mehr viel…und der Treffer fiel schon in Minute 12! Hamburg spielt ein paar schöne Torszenen heraus…unsere machten Halbgas: Schlaudraff hatte mal wieder keine Lust, Ya Konan war keine Sekunde im Spiel (über die Seiten kam NIX…Schmiedebach und Rausch sind eben nicht Stindl) und auch aus dem Mittelfeld kamen nur Fehlpässe oder Alibibälle. Der HSV hatte den Kampf angenommen, diese Saison nur 2 mal (!!!!) zu Hause gewonnen…aber wenn wir helfen können….. Glücklicherweise ist Tabellenmäßig nichts passiert…und so bleibt wieder einmal die Erkenntnis: Es muss im Sommer etwas passieren auf den Außenverteidiger Positionen…und auch der Sturm ist zu abhängig von den Launen des Mittelfelds.

Ich hätte Hamburg den Abstieg gegönnt, denn die Jagd nach schnellem Erfolg und das verblasen von Millionen kann nur mit einem Neuaufbau gestoppt werden.

Samstag gilt es Freiburg zu schlagen…dann wird endlich alles gut!