Stadion

Heute

Im Vorfeld der Fußball-WM 2006 wurde das alte Niedersachsenstadion zu einem reinen Fußballstadion ohne Laufbahn umgebaut. Dafür rückte das Spielfeld dichter an die West-Tribüne heran, die im Wesentlichen erhalten blieb. Die anderen drei Tribünen wurden relativ nah am Spielfeld neu errichtet. Durch das Zusammenspiel von alt und neu ergibt sich in Hannover ein einzigartiger Neubau, der sich durch seine Asymmetrie von den langweiligen Multifunktionsarenen in Modulbauweise abhebt.

Zahlen und Fakten

Baujahr 1954
letzter Umbau 2003-2005
Kapazität (international) 45.000
Kapazität (national) 49.000
Sitzplätze 40.900
Stehplätze 8.100

Alle Plätze sind überdacht.

Früher

Das ursprüngliche Niedersachsenstadion wurde 1954 errichtet. Die Besonderheit war, dass große Teile des Stadions auf den Kriegstrümmern des 2. Weltkrieges standen. Insbesondere der Wall unter und hinter der Westtribüne wurde als Endlagerstätte für den Schutt der Kriegsjahre genutzt.

Bei seiner Eröffnung 1954 war das Niedersachsenstadion eines der größten Stadion Deutschlands. Bei einem der ersten internationalen Spiele gegen die russische Auswahl spielte die DFB-Elf hier vor über 100.000 Zuschauern. Zusatztribünen machten es möglich, die Kapazität auf diese Größenordnung zu erweitern. Dass dieses Fassungsvermögen nur durch einen enorm hohen Anteil an Stehplätzen möglich war, lässt viele Fan-Herzen noch heute höher schlagen.

Anfahrt

ÖPNV

Vom Hauptbahnhof mit den Linien U-Bahn-Linien 3, 7 (Wettbergen) oder 9 (Empelde) (ggf. fahren auch Einsatzwagen mit Fahrtziel Glocksee) bis zur Haltestelle Waterloo. Von dort aus sind es etwa zehn Minuten Fußmarsch bis zum Nordeingang des Stadions. Wer mit einer anderen U-Bahn-Linie Richtung Stadt fährt und zum Nordeingang möchte, sollte in Erwägung ziehen, mit den Linien 1, 2, 4, 5, 6, 8, 10 oder 11 bis zur Haltestelle Aegidientorplatz zu fahren und einen etwas längeren Spaziergang (ca. 15 Minuten) in Kauf zu nehmen, da die Wagen der Linien 3, 7 und 9 häufig enorm überfüllt sind.

Wer zum Südeingang (sog. Ricklinger Seite) des Stadions möchte, muss mit der Linie 3 oder 7 bis zur Haltestelle Stadionbrücke fahren. Von dort aus sind es ebenfalls etwa zehn Minuten Fußmarsch.

Auto

A2

  • Aus Richtung Dortmund:
    Ausfahrt Hannover-Herrenhausen, Richtung City
  • Aus Richtung Berlin:
    Kreuz Hannover-Buchholz auf die A37 Richtung Messe, Ausfahrt Pferdeturm, Richtung City

A7

  • Aus Richtung Hamburg/Bremen:
    Ausfahrt Hannover-Anderten auf die B65 Richtung Hannover, Ausfahrt Hildesheimer Straße
  • Aus Richtung Hildesheim:
    Ausfahrt Dreieck-Hannover Süd auf A37 Richtung Messe, Ausfahrt Seelhorster-Kreuz auf die B65 Richtung Hannover, Ausfahrt Hildesheimer Straße

Der Weg zum Stadion ist innerhalb Hannovers recht gut ausgeschildert. Allerdings stehen in der näheren Umgebung des Stadion nur etwa 6.000 kostenpflichtige Parkplätze (insb. auf dem Schützenplatz) zur Verfügung. Sollten jedoch parallel andere Veranstaltungen sein, reduziert sich die Zahl der Parkplätze drastisch.

Von daher empfiehlt es sich, dass Auto an einer U-Bahn-Haltestelle stehen zu lassen und mit den Öffis zum Stadion zu fahren.

Gäste-Fan-Zug

Wer als Auswärts-Fan nach Hannover kommt und mit einem Sonderzug nach Hannover reist, wird aller Wahrscheinlichkeit nach das zweifelhafte Glück haben, am Bahnhof Hannover Linden anzukommen. Von dort aus wird es vermutlich einen etwa 20 Minuten langen Fußmarsch (mit freundlicher Begleitung von grün gekleideten Damen und Herren nebst Haustieren) geben.

Nach dem Spiel werden die gleichen Leute Euch auch wieder zurück zum Bahnhof bringen, damit Ihr Euch ja nicht in Hannover verlauft.

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